Rückblick Digital Future Challenge #6
Gemeinsames Projekt der Initiative D21 & der Deloitte-Stiftung
Die DFC 2025/26 wurde als gemeinsames Vorhaben der Initiative D21 und der Deloitte-Stiftung realisiert und durch Spenden ermöglicht. Bundesdigitalminister Dr. Karsten Wildberger war Schirmherr der DFC 2025/26.
Unter dem Leitmotiv „Zukunft digital gestalten“ beschäftigte sich die DFC 2025/26 mit digital-ethischen Fragestellungen rund um den Themenschwerpunkt: KI-Agenten & Robotiks
Eine ausführliche Beschreibung der Use Cases findest du hier.
Studierende
Studierendenteams
Universitäten & Hochschulen
„Mithilfe von Technologien kann heutzutage ein einzelner oder eine kleine Gruppe von Menschen einen unglaublichen Impact haben. Die Zeit, sich einzubringen, zu gestalten und die Digitalisierung in Europa mit unseren Werten voranzubringen, ist jetzt! Und dafür braucht unser Land dringend solche innovativen jungen Menschen wie euch.“
Dr. Karsten Wildberger, Digitalminister für Digitales und Staatsmodernisierung
Eine hochkarätige Jury prämierte am Ende die besten Ansätze. Sie setzte sich aus Expert*innen aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammen:
- Marco-Alexander Breit vom Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung
- Yasemin Efiloğlu als Expertin für KI-Ethik
- Dominik Gross von der Founders Foundation
- Julia Koch von der Finanz Informatik
- Marie-Elisabeth Makohl von SEAL Robotics
- Janina Nagel als Expertin für Behinderung, Diversität & gesellschaftliche Teilhabe
- Dr. Markus Walk von IBM Deutschland
Die Gewinnerteams und ihre Ideen
Platz 1: Das Team #Ankommen (Karlsruher Institut für Technologie und Universität Regensburg) ist ein KI-Agenten-System, das Antragsteller*innen bei der Beantragung von Aufenthaltserlaubnissen digital, mehrsprachig und interaktiv unterstützt. Als intelligente Alternative zur Behördennummer 115 vereinfacht der KI-Assistent Anträge, Terminvereinbarungen, Datennachreichungen und Kommunikation mit Behörden per Chat sowie Sprach-Ein- und -Ausgabe.
Platz 2: Das Team #Sprout (Karlsruher Institut für Technologie) ist ein automatisierter Roboterhund, der Landwirt*innen bei der nachhaltigen Bewirtschaftung ihrer Flächen unterstützt, indem er (unwegsames) Gelände befährt sowie Daten und Bodenproben sammelt. Auf Basis der Analysen liefert Sprout präzise Entscheidungsgrundlagen für Dünge- und Pestizideinsatz, reduziert den Bedarf an Chemikalien und schweren Maschinen und liegt bereits als funktionsfähiger Prototyp vor.
Platz 3: Das Team #RollsRoICE (Technische Universität München) ist ein Mini-Roboter für einen automatisierten ICE-Boxenstopp, der Wasser- und Abwassersysteme selbstständig entlang des Zuges anschließt und so gefährliche, zeitintensive Handarbeit im Werk reduziert. Der Roboter unterstützt Ingenieur*innen gezielt, schafft Raum für sicherheitsrelevante Prüfungen und wird durch begleitende Qualifizierungsangebote in den Arbeitsalltag integriert – mit dem Ziel, perspektivisch jeden ICE auszustatten.
